Klischees
Einleitung

Wie jedes andere Land der Welt ist Frankreich nicht gegen Stereotype und Klischees gefeit. Zwar ist das Bild des typischen Franzosen mit seiner Baskenmütze (béret), einem Baguette unter dem einen und einer Rotweinflasche unter dem anderen Arm eher veraltet, doch andere Klischees bestehen weiterhin fort: Franzosen gelten als kultiviert und gebildet, die gutes Essen und Mode zu schätzen wissen, die sich gleichzeitig anderen Menschen gegenüber solidarisch zeigen und sich an vielen Demonstrationen und Streiks beteiligen.
Sie zählen auch zu den ewigen Zuspätkommern, Geizkragen, Egozentrikern, Dickköpfen und zu den Menschen, die auf andere triumphierend herabschauen. Oft beherrschen sie auch nur schlecht andere Sprachen. Trotzdem scheint es den Franzosen nicht zu gelingen, ihre Sprache und Kultur zu schützen; der Trend geht heute zur Amerikanisierung, die besonders zwischen 15 und 25-Jährigen stark ausgeprägt ist.
Hier eine Zusammenfassung der häufigsten Klischees über Frankreich:

  • Paris mit seinen berühmten Bauwerken (wie zum Beispiel dem Eiffelturm, dem Louvre, Notre Dame, Montmartre und Sacré Coeur) ist das Klischee „par excellence“.
  • Die Gastronomie (Schnecken, Froschschenkel, Brot, Bordeaux-Wein, Camembert, Vache qui rit- kiri)
  • Eleganz und Kultiviertheit mit seiner Mode (Coco Chanel, Louis Vuitton, Yves-Saint Laurent) und den bekannten Filmfestivals, wie beispielsweise die Verleihung der „Césars“ oder das glamourvolle Festival in Cannes.
  • Die Romantik à la française wie sie in zahlreichen französischen und ausländischen Filmen vorkommt. Als Beispiele lassen sich Filme wie „ die fabelhafte Welt der Amélie Poulain“, „Sabrina“, „ein Amerikaner in Paris“ oder berühmte Chansons wie „La Vie en Rose“ von Edith Piaf, oder „Ne me quittes pas“ und „Quand on a que de l’amour von Jacques Brel nennen.
  • Die Meinungsfreiheit, die Eingang in die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte gefunden hat. Von der Meinungsfreiheit zeugen Streiks, Demonstrationen, Presse und Medien (Fernseh- und Radiosendungen, Internet usw.)
  • Solidarität, getragen durch verschiedene Organisationen (Restos du Coeur, Emmaüs, das Rote Kreuz, Ärzte der Welt) oder von berühmten Persönlichkeiten (Abbé Pierre) gefördert.
 
Schnecken und Froschschenkel

Schnecken und Froschschenkel gehören zu den Klischeevorstellungen über die französische Küche. Franzosen haben den Ruf, begeisterte Froschschenkelesser zu sein und werden deshalb oft auch von den Angelsachsen als „Frogs“ oder „Froggies“ bezeichnet.

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Louis Vuitton

Das berühmte französische Luxuslederwarengeschäft wurde 1854 gegründet. Es ist die weltweit erfolgreichste Marke für Luxusartikel.

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Asterix und Obelix

Wer kennt sie nicht, die zwei berühmtesten Gallier Frankreichs, Asterix und Obelix?

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Die Blauen

Mit den „Blauen“ bezeichnet man die französische Fußballnationalmannschaft. Sie werden so genannt, weil ihr Trikot blau ist.

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Catherine Deneuve

Catherine Deneuve ist eine der wohl schönsten und weltweit bekanntesten Filmsschauspielerinnen Frankreichs.

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Brigitte Bardot

Brigitte Bardot, unter ihren Initialen BB bekannt, ist eine französische Filmikone. Sie ist für ihre außergewöhnliche Schönheit berühmt und steht für den Prototyp einer blonden, üppigen und aufreizenden Frau, die zugleich unbeugsam und rebellisch ist.

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Baguette und die Baskenmütze

Das Baguette und die Baskenmütze sind das Klischee schlechthin.

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Kaffee- Croissant

Obwohl das Croissant eigentlich aus Wien kommt und der Kaffee aus Italien, darf beim typisch französischen Frühstück der Kaffee und das Croissant nicht fehlen.

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Der Eiffelturm

Der Eifelturm wird auch „die große eiserne Dame“ genannt. Er wurde von Gustave Eiffel und den Ingenieuren Emile Nouguier und Maurice Koechlin entworfen.

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